Bloggeburtstag: Zwei Jahre „Die bunte Christine“

Unglaublich: Es ist schon wieder ein Jahr rum. Am 17.10.2015 ging mein erster Blogartikel online. Dementsprechend feierte ich in dieser Woche bereits meinen zweiten Bloggeburtstag. Und wieder habe ich es nicht geschafft, einen Beitrag zu posten. Wie schon im vergangenen Jahr, doch die Gründe könnten unterschiedlicher nicht sein.

Ausgerechnet an meinem ersten Bloggeburtstag setzte mich ein Margen-Darm-Virus außer Gefecht. An meinem zweiten Bloggeburtstag ließ ich es mir hingegen ziemlich gut gehen und verbrachte die Zeit rund um den Ehrentag in Stresa im wunderschönen Regina Palace Hotel. Im Urlaub habe ich den Blog dann einfach mal Blog sein lassen und viele Ausflüge rund um den Lago Maggiore unternommen. Zum Bloggen war ich abends dann zu platt. Dafür gibt’s jetzt mit kleiner Verspätung ein kleines Resümee über die vergangenen zwölf Monate, denn in der Zeit hat sich einiges getan auf meiner Seite.

Zwei Jahre „Die bunte Christine“: Das ist neu

Zuallererst fällt mir mein neues Bloglogo ein, das mir die wunderbare Frau Zauberstift designt hat. Ich habe von ihr genau das erhalten, was ich haben wollte. Ein Logo, das mir auch nach vielen Monaten noch genauso gut gefällt, wie am ersten Tag. Ein Logo, das mich – Christine – auch zeigt und das Farben beinhaltet, aber nicht zu bunt ist. Das neue Logo habe ich dann auch zum Anlass genommen, um mir endlich auch Visitenkarten anzuschaffen. Die waren in einigen Situationen schon ganz hilfreich.

Vor einem Jahr war ich noch ganz neu auf Pinterest. Mittlerweile bin ich ein riesiger Pinterest-Fan und sehr aktiv auf dieser Plattform. Twitter, auf das ich noch im ersten Jahr meines Blogs schwor, nutze ich nun kaum noch.

Neu sind auch viele Dinge, die du auf den ersten Blick nicht siehst. Denn im vergangenen Jahr habe ich viel Zeit in Sachen wie Suchmaschinenoptimierung investiert, was sich auch ausgezahlt hat. Mein Tipp deshalb für alle, die mal Blogger werden wollen. Schiebt das Thema nicht zu lange vor euch her. Man muss sich zwar in die Thematik einarbeiten, aber es lohnt sich.

Zwei Jahre „Die bunte Christine“: Positive Überraschungen

Ich war überrascht, wie sehr das Interesse an meinem Blog und meiner Person in den vergangenen Monaten zugenommen hat. Und es gab einigen Chancen und Situationen, bei denen ich mich immer noch ärgere, dass ich sie aus Zeitgründen nicht wahrnehmen konnte. Im Dezember bekam ich zum Beispiel einen Anruf vom WDR. Eine Redakteurin hatte meine Blogparade zum Thema Weihnachtsmärkte entdeckt und lud mich als Expertin zu diesem Thema in eine Live-Sendung am Nachmittag ein. Leider war es unmöglich, an diesem Urlaub zu bekommen.

Ebenso traurig war ich, dass ich ein großes Online-Projekt über London in Zusammenarbeit mit einem großen deutschen Reiseverlag absagen musste. Ich habe mich so geehrt gefühlt, dass ich mittlerweile schon als solch‘ große London-Expertin wahrgenommen werde.

Hinzu kommen fast täglich Anfragen für andere Projekte. Erst kürzlich habe ich der Internetseite binoro.de ein Interview gegeben. Selbstverständlich kommen auch dauernd die Anfragen rein, die wohl jeder Blogger kennt. Ein Start-up hat eine großartige Idee und möchte entweder einen selbst verfassten grauenhaften Text inklusive Do-Follow-Links auf meinem Blog platzieren oder ich „darf“ auch selbst was formulieren, aber bloß die Links nicht vergessen. Das alles selbstverständlich ohne Bezahlung. Anfangs habe ich mich über diese Anfragen noch geärgert und darauf geantwortet. Mittlerweile lache ich nur noch über diese Dreistigkeit und antworte nicht mehr. Dennoch haben die vergangenen zwei Jahre dazu geführt, dass ich eine gewisse Allergie gegen das Wort „Start-up“ entwickelt habe (Ja, ich weiß, es gibt auch Ausnahmen, aber tatsächlich nur sehr wenige).

Zwei Jahre „Die bunte Christine“: Erkenntnisse

Ursprünglich hatte ich meinen Blog ja gestartet, weil ich vermehrt über Dinge schreiben wollte, die mich interessieren. Damals, als ich startete, arbeite ich als Sportredakteurin und schrieb hauptsächlich über Fußball. So sehr ich Fußball mag, ich brauchte ein Ventil. Heute macht das Schreiben noch einen Bruchteil der Arbeit aus, die ich in meinen Blog investiere. Viel mehr Zeit fressen Dinge wie Suchmaschinenoptimierung, Social-Media-Marketing, Bildbearbeitung etc. Das ist einerseits schade, aber andererseits habe ich in den vergangen Jahren unheimlich viel dazu gelernt. Ein eigener Blog ist deshalb auch eine wunderbare Art, um sich fortzubilden.

Leider schaffe ich es nicht – wie zuerst vorgenommen – jede Woche einen Text zu veröffentlichen. Den Spaß am Bloggen habe ich nie verloren. Ganz im Gegenteil. Ich mag es sehr, mein kleines Projekt beim Wachsen zu beobachten und bin sehr gespannt auf die kommenden zwölf Monate.

In diesem Sinne: Prost! 

2 Kommentare zu “Bloggeburtstag: Zwei Jahre „Die bunte Christine“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen