Nazareth: Auf Jesu Spuren in der Stadt der Verkündigung

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wenn ich das Wort „Nazareth“ höre, dann denke ich immer sofort an Jesus und den Religionsunterricht. Auch wenn ich mich eher selten in Gottesdiensten blicken lasse, habe ich mich tierisch gefreut, dass ich vor einigen Jahren die Möglichkeit bekam, während eines dreitägigen beruflichen Aufenthalts in Israel, Nazareth zu besuchen. Allerdings nur kurz …

Mitte Dezember, 15 Grad. Okay, im Jahr 2015 ist das in Deutschland nicht ungewöhnlich. Vor einigen Jahren war es im Ruhrpott bitterkalt, deshalb genoss ich die frühlingshaften Temperaturen in Israel sehr. Auch der Rest des Landes faszinierte mich auf Anhieb. Die Landschaft mit ihren Orangenbäumen, die Häuser, die zahlreichen Palmen. Ein Ort so voller Geschichte und Geschichten.

Von Haifa nach Nazareth: Auf in die Verkündigungskirche

Einen Tag nach der Ankunft machten wir uns von unserem Hotel in Haifa auf den Weg nach Nazareth. Die freie Zeit war knapp, doch immerhin reichte es für eine Besichtigung der Verkündigungskirche und einen kurzen Rundgang in der unmittelbaren Umgebung.

Die Verkündigungskirche, eins von 20 Gotteshäusern in Nazareth, ist nicht zu übersehen. Denn ihre 57 Meter hohe Kuppel überragt alle Gebäude der Stadt. Sie steht dort, wo der Erzengel Gabriel Maria die Geburt Christi verkündet haben soll.

Die Anlage ist in eine Ober- und Unterkirche gegliedert, wo zahlreiche Bilder aus dem Leben Christis und Marias – beispielsweise in Form von Mosaiken und Reliefs – zu bestaunen sind.

Nazareth: Über Wandbilder und Zeitmangel

Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir die Wandbilder zahlreicher verschiedener Nationen, die im landestypischen Stil die Verkündigung Christi darstellen. Ebenfalls imponierend: Am Eingang der Engelskapelle markieren rechts zwei Säulen die Stellen, an denen der Erzengel Gabriel und Maria bei der Verkündigung gestanden haben sollen.

Leider war die Zeit in Nazareth viel zu kurz. Gerne hätte ich noch die Kirche des Heiligen Joseph besichtigt, die gleich neben der Verkündigungskirche steht. Sie gilt als das Haus, in dem Jesus aufwuchs. Auch ein ausgiebiger Spaziergang durch den geschichtsträchtigen Ort war leider nicht mehr drin. Hoffentlich beim nächsten Mal!

Lust bekommen? Hier gibt’s Inspiration für Ausflüge in und um Nazareth.

Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: ,Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.‘

 



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