HeIfer beim Italienisch lernen: Meine Tipps und Empfehlungen

Wolltest du immer schon Italienisch lernen? Möchtest du im nächsten Italien-Urlaub endlich mal deine Bestellung im Restaurant in der Landessprache mitteilen? Vielleicht hast du sogar schon damit angefangen Italienisch zu lernen, aber du suchst noch nach ein paar Helfern, die dir das Lernen der neuen Sprache erleichtern? Dann bist du bei mir genau richtig. Denn ich habe einige Tipps für dich.

Vor meiner ersten Reise zum Lago Maggiore im Sommer 2015 begann ich, mittels einer Sprach-App Italienisch zu lernen. Ich war sehr motiviert, die Lektionen waren kurz und es fühlte sich an, als würde ich diese neue Sprache spielerisch lernen können. Doch mit der Zeit wurden die Lektionen länger und komplizierter und ich verlor gänzlich die Lust daran.

Die App von damals habe ich längst von meinem Handy geworfen, das grundsätzliche Vorhaben aber nie verworfen und mich lange Zeit als Autodidakt versucht. Da machte ich zwar Fortschritte, aber nur sehr langsam.

Ich wollte das ganze Thema professioneller angehen und meldete mich für einen Sprachkurs an, den ich derzeit besuche. Aber wie immer im Leben heißt es auch hier: Von nichts kommt nichts. Wenn man nicht dranbleibt und das Gelernte regelmäßig nacharbeitet und wiederholt, nützt einem der beste Kurs nichts (und der Kursleiter und die anderen Kursteilnehmer sind wirklich toll). Deshalb habe ich zu Hause mittlerweile eine ganze Menge kleiner Helfer, die mir die italienische Sprache teilweise sogar spielerisch näher bringen und den gelernten Stoff festigen. Sie sind zwar nicht kostenlos, aber oft für kleines Geld zu haben und bringen – mir zumindest – wirklich viel.

Helfer beim Italienisch lernen: Wodoku

Dieses kleine Wodoku-Heft* benutze ich oft, wenn ich auf dem Sofa sitze und mir eine Serie anschaue. Das Prinzip der Sprachrätsel ist wie beim Sudoku, nur dass du italienische Begriffe in die richtige Reihenfolge bringen musst. Ganz nebenbei lernst du neue Vokabeln oder wiederholst Konjugationen der wichtigsten Verben.

Helfer beim Italienisch lernen: Sprachrätsel

In die ähnliche Kategorie fällt auch mein Sprachrätselblock*, der auch mal bei einer längeren Zugreise oder Busfahrt ein netter Begleiter ist. Durch die Rätsel erweitere ich hauptsächlich meinen Wortschatz. Manchmal traue ich mich allerdings auch an die Grammatikübungen ran. Aber nur, wenn ich wirklich einen sehr guten Tag habe …

Helfer beim Italienisch lernen: Übungen für Zwischendurch

Weniger spielerisch, aber sehr hilfreich sind für mich auch Übungsbücher. In meinem Italienisch-Kurs benutzen wir das Buch der Reihe “Campus Italia”*. Es gefällt mir vor allem deshalb so gut, weil es hinten einen umfangreichen Übungsteil hat, mit dem du Gelerntes festigen kannst. Für mehr Übungen kannst du dir weitere Übungsbücher anschaffen. Ich habe zum Beispiel das Übungsbuch aus der Reihe “Italienisch ganz leicht”*.

Helfer beim Italienisch lernen: Lernkrimis

Da ich ohnehin gerne Krimis lese, habe ich mir einige leichte italienische Lernkrimis angeschafft. Mein erster Krimi war “Il primo morto“.* Es ist ein wirklich tolles Gefühl, wenn man merkt, dass man zwar nicht jedes Wort, aber die Handlung des in dieser fremden Sprache geschriebenen Buchs versteht. Was du nicht verstehst, kannst du am Ende des Buchs natürlich nachschlagen. Wenn du nicht so auf Sprachkrimis* stehst, kannst du dich alternativ auch an leichten italienischen Kurzgeschichten* versuchen.

Helfer beim Italienisch lernen: Vokabelbox

Wenn du unbedingt deinen Wortschatz erweitern möchtest, aber keine Zeit hast, dir jeden neuen Begriff auf eine Karteikarte zu schreiben, dann sind die erhältlichen Vokabelboxen* vielleicht richtig für dich. Mit ihnen kannst du selbst dann was für deine Sprachkenntnisse tun, wenn du nur einige Minuten am Tag Zeit hast (und sei es nur eine Werbepause).

Helfer beim Italienisch lernen: Bildwörterbuch

Auf den ersten Blick ist der Lerneffekt vielleicht nicht gleich erkennbar. Meine Tante hat mir mal zum Geburtstag ein Bildwörterbuch für Italienisch* geschenkt. Dort sind die wichtigsten Dinge zu einem bestimmten Thema abgebildet und daneben steht der zugehörige Begriff. Wenn es wirklich mal hart auf hart kommt in einem fremden Land, kann einem ein solches Buch wirklich gute Dienste erweisen. Allerdings blättere ich auch so immer mal wieder durch das Buch. Und ich bin jedes Mal überrascht, wie viele Begriffe ich mir schon gemerkt habe.

Helfer beim Italienisch lernen: Lernposter

Viele Vokabeln auf einen Blick findest du auf dem mindmemo Lernposter*. Hänge dies an einer Stelle deiner Wohnung auf, an der du öfter am Tag bist. So kannst du Begriffe quasi im Vorbeigehen lernen und festigen.

Helfer beim Italienisch lernen: Grammatikkarte

Vokabeln zählen nicht unbedingt zu meinem “Problembereich”, wenn es ums Italienisch lernen geht. Ich bekomme die Grammatik einfach nicht in den Kopf. Viele Themen habe ich noch nicht wirklich durchschaut oder kann sie mir nicht merken. Deshalb hilft es ungemein, die wichtigsten Grammatikthemen komprimiert an einer Stelle zu haben, um sie jederzeit nachschlagen zu können. Die sechsseitige Grammatikkarte von Pons* ist sehr hilfreich. Alternativ hat Langenscheidt in seiner Reihe “go smart”* etwas Ähnliches – einen Grammatikfächer – auf den Markt gebracht.

Helfer beim Italienisch lernen: Sprachkalender

Eine Zeit lang habe ich auch versucht, mit einem Sprachkalender Italienisch zu lernen. Ich sage es ganz ehrlich. Ohne Vorkenntnisse ist die Anschaffung eines solchen Kalenders totaler Blödsinn: Als Ergänzung zum Lernvorhaben macht ein Sprachkalender von Harenberg*, Pons* oder Langenscheidt* allerdings Sinn und bringt dich dazu, jeden Tag ein bisschen was zu tun.

Helfer beim Italienisch lernen: Wörterbücher zu bestimmten Themenfeldern

Ich habe kürzlich im Buchladen ein Buch mit dem Titel “Die 1000 wichtigsten Wörter – Italienisch Slang”* entdeckt und gekauft. Es machte und macht großen Spaß darin zu schmökern und Sätze zu lernen, die vielleicht nicht so alltäglich sind. Alternativ in der Reihe erschienen sind “Reise und Urlaub”*, “Essen und Trinken”* und “Lust und Liebe”*. Großen Spaß hatte ich auch an dem kleinen Büchlein “Italienisch schimpfen – Beleidigungen, Flüche, Sauereien”* wie ich hier mal näher erläutert habe.

Helfer beim Italienisch lernen: Kochen auf Italienisch

Eine Sache, die ich an Italien besonders mag, ist das Essen: Warum also nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und bei der Essenszubereitung mit dem Buch “Kochen auf Italienisch”* die Sprache deiner Träume lernen? In dieser Reihe erschienen ist auch das Werk “Backen auf Italienisch”*.

Helfer beim Italienisch lernen: Lernen mit Musik

Vielleicht bist du am Herd aber auch weniger begnadet, kannst dafür aber besser lernen, wenn du etwas hörst? Dann sind die vielen CD’s, die unter dem Motto “Lernen mit Musik”* erschienen sind, vielleicht die richtigen Helfer für dich. Dein Hörverstehen musst du ja ohnehin trainieren, wenn du in Italien kommunizieren möchtest.

Wie lernst du Sprachen? Benutzt du kleine Helfer, die ich hier nicht aufgeführt habe? Oder kannst du mir sogar eine kostenlose App empfehlen?

Lust auf eine Italien-Reise? Hier findest du das passende Hotel.*

Du kannst dich für keinen Ort entscheiden? Dann gibt dir dieser Reiseführer* Antworten.

* = Affiliate-Link/Werbung: Wenn du über diese Links etwas kaufst, bekomme ich eine kleine Provision. Du hast dadurch keinerlei Nachteile und es entstehen für dich keine zusätzlichen Kosten. Ich empfehle nur Produkte, von denen ich selbst überzeugt bin.

2 Kommentare zu “HeIfer beim Italienisch lernen: Meine Tipps und Empfehlungen

  1. Martina

    Hallo Christine,
    vielen Dank für diese tollen Tipps. Mir geht es nämlich ähnlich: Zumindest gefühlt verharren meine Italienisch-Kenntnisse schon ewig auf einem so-là-là-Niveau. Da kommen diese Helferlein sehr gelegen, um das Ganze vielleicht endlich mal zu festigen und auf ein höheres Sprachniveau zu hieven. Es wäre echt klasse, wenn ich im Sommer in Apulien Erfolge sehen könnte.
    Liebe Grüße
    Martina

    1. Christine Autor des Beitrags

      Hallo Martina,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich drücke die Daumen, dass du bis zum Sommer Fortschritte machst. Aber bis dahin ist ja auch noch ein bisschen Zeit. Es würde mich freuen, wenn einer der vorgestellten Helfer dich beim Lernen unterstützen könnte.

      Liebe Grüße
      Christine

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