Rezension: Geheimnisvolles Venedig – Aberglaube und Geschichte

Rezension Geheimnisvolles Venedig Aufmacher 2 bearbeitet kleinBücher über Venedig gibt es ziemlich viele. Wer ein echter Venedig-Fan ist, freut sich über jedes neue Buch, das über die Serenissima auf den Markt kommt. Ein interessantes Nischenthema bedient meine Bloggerkollegin Nina Salevsky von Italienkompass in ihrem Erstlingswerk Geheimnisvolles Venedig: Aberglaube und Geschichte. Ich habe es mir genauer angesehen.

Ich war noch nie in Venedig, aber ein Besuch in der Lagunenstadt steht schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste. Eins weiß ich ganz genau: Wenn ein Aufenthalt in Venedig für mich mal anstehen sollte, werde ich mir definitiv Tipps bei meiner Reisebloggerkollegin Nina von Italienkompass holen. Denn sie kennt Venedig wie keine Zweite und hat vor allem eine Menge Geheimtipps parat. Und nicht nur das: Sie kennt auch ziemlich viele interessante Geschichten über Venedig. Das merke ich immer wieder, wenn wir uns über Italien austauschen.

Obwohl ich noch nie in Venedig war, weckte Ninas Erstlingswerk Geheimnisvolles Venedig: Aberglaube und Geschichte ganz besonders mein Interesse. Denn ich bin wahnsinnig empfänglich für Aberglauben (die Lautstärke meines Autoradios darf zum Beispiel nur auf einer geraden Zahl stehen, sonst bringt das Unglück, das bilde ich mir zumindest ein …). Zudem habe ich schon in der Schule das Fach Geschichte geliebt und mag es auch heute noch, wenn ich kuriose Geschichten über meine Reiseziele erfahre. Beides verspricht Ninas Buch über Venedig.

Geheimnisvolles Venedig – Aberglaube und Geschichte: Aufbau und Inhalt 

Geheimnisvolles Venedig: Aberglaube und Geschichte beginnt mit einer persönlichen Widmung und einem Inhaltsverzeichnis. Dann geht es auch schon ans Eingemachte. Es folgen 16 Kapitel à vier Seiten, wobei die erste Seite immer ein ganzseitiges Foto ist. Nach den 16 Geschichten über die Serenissima gibt es noch ein paar Infos über die Autorin Nina Salevsky.

Geheimnisvolles Venedig – Aberglaube und Geschichte: Mein Fazit

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und war sehr traurig, dass ich es so schnell durch hatte. Ich hätte noch viele weitere Geschichten lesen können. Nina hatte bei der Themenwahl ein gutes Näschen, denn ich habe in kurzer Zeit eine Menge interessante Infos über Venedig und seine Geschichte erfahren und meine Wunschliste für meine erste Venedig-Reise ist um einige Punkte länger geworden.

Bis es soweit ist, kann ich das Wissen, das ich mir durch Geheimnisvolles Venedig: Aberglaube und Geschichte angeeignet habe, für den Smalltalk auf Partys nutzen. Ich wette, niemand anderes weiß, warum man einen großen Bogen um den Palazzo Dario machen sollte, warum es manchmal nur einen Mörser braucht, um eine Diktatur abzuwenden oder was es mit der Meerjungfrau auf sich hat, die einst einem Fischer in Venedig begegnete. Manch beschriebene Story ist wirklich sehr schaurig, andere wiederum mit Happy End.

Alle Geschichten haben gemein, dass ich sie noch nirgendwo anders gelesen habe. Und glaube mir: Obwohl ich noch nie in Venedig war, zieren meinen Bücherschrank so einige Bücher über die Lagunenstadt, in denen ich gerne blättere. In Geheimnisvolles Venedig: Aberglaube und Geschichte bekommst du einige Geheimtipps in Venedig präsentiert.

Man merkt, dass Nina Venedig wirklich liebt und eine absolute Expertin ist. Sie gibt keine 08/15-Tipps, die man in den üblichen Venedig-Führern finden kann. Vielmehr hat sie eine Menge Hintergrundwissen. Und das präsentiert sie nicht etwa in nicht enden wollenden Absätzen, sondern in ganz kurzen Häppchen. Gerade bei geschichtlichen Themen fördert die hier genutzte Schreibweise die Lust weiterzulesen, da man nicht von heruntergebeteten Fakten erschlagen wird. Man kann das Buch so auch mal Zwischendurch zur Hand nehmen (sei es nur mal in einer Werbepause).

Das große Plus: Für alle, die neugierig auf einen bestimmten Ort geworden sind, liefert die Autorin genaue Wegbeschreibungen.

Eine 1+ mit Sternchen wäre noch gewesen, wenn es ein kleines Vorwort über den allgemeinen Stellenwert von Aberglauben in Italien (oder insbesondere in Venedig) gegeben hätte. Der Klappentext auf dem sehr hochwertigen Hardcover geht schon in die richtige Richtung.

Geheimnisvolles Venedig – Aberglaube und Geschichte: Umfang und Preis

Das Buch Geheimnisvolles Venedig: Aberglaube und Geschichte von Nina Salevsky umfasst 76 Seiten und kostet 18,00 Euro (Hardcover). Wenn du es haben oder verschenken möchtest, freue ich mich, wenn du es über diesen Link bestellst*.

Ich danke der lieben Nina, die mir das Buch als Überraschung zugeschickt hat. Meine Meinung bleibt – wie immer – dadurch unbeeinflusst. 

Jetzt bist du dran: Bist du schon einmal in Venedig gewesen? Magst du Reiseführer, die sich einem speziellen Nischenthema widmen? Bist du abergläubisch?

Weiterlesen: Auch Nina Salevskys zweites Buch Unbekanntes Venedig: Kuriose Begebenheiten habe ich schon rezensiert. Ebenfalls lesenswert: Geschenke für Venedig-Fans.

Du liest lieber am Bildschirm? Dann spare mit der kostenlosen Probemitgliedschaft bei Kindle Unlimited* bares Geld.

Du hast Lust auf deine nächste Reise bekommen? Hier findest du das passende Hotel für dein Vorhaben*.

* = Affiliate-Link/Werbung: Wenn du über diese Links etwas kaufst, bekomme ich eine kleine Provision. Du hast dadurch keinerlei Nachteile und es entstehen für dich keine zusätzlichen Kosten. Ich empfehle nur Produkte, von denen ich selbst überzeugt bin.

Teilen mit:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert