Zusammenfassung der Blogparade: Fremdschämen im Urlaub

Satz mit X: Das war wohl nix. Mit meiner siebten Blogparade zum Thema “Fremdschämen im Urlaub” habe ich den Geschmack meiner Bloggerkollegen wohl nicht so getroffen. Obwohl viele Blogger mir anfangs euphorisch mitteilten, dass sie auf jeden Fall mit einem Text dabei sein werden, kam am Ende nicht viel dabei herum.

Mittlerweile bin ich ja schon ein bisschen geübt, was Blogparaden angeht. Es ist eigentlich immer dasselbe. Sobald man eine neue Aktion startet, melden sich erstmal viele Kollegen und versichern, dass sie in jedem Fall dabei sein werden. Am Ende meldet sich nur ein Bruchteil ein zweites Mal, um tatsächlich einen Text einzureichen. Auch ich habe schon öfter bei Blogparaden meiner Kollegen mitmachen wollen und hatte dann am Ende nicht die Zeit oder habe das Abgabedatum verbaselt. Dass aber am Ende so wenige meiner Kollegen mitmachen, hätte ich nicht gedacht. Denn in Zeitungsredaktionen lösen gerade die so genannten “Aufreger-Themen” immer die meiste Resonanz bei den Lesern aus.

Fremdschämen im Urlaub: Der Ausgangspunkt meiner Idee

Der Ausgangspunkt meiner Idee waren eigentlich Situationen, die jeder von uns immer mal wieder auf Reisen erlebt. Ein Ehepaar, was sich in Spanien darüber beschwert, dass nur spanisch gesprochen wird, Reisende, die in Italien die Kellner auf Rheinländisch zutexten und erwarten, dass sie verstanden werden. Hier kann man noch jeden weiteren x-beliebigen Dialekt einsetzen. Ich hatte diesmal extra einen langen Zeitraum von drei Monaten gewählt, da mir ja bewusst war, dass viele im Sommer im Urlaub sein werden. Aber irgendwie kam nichts. Um ehrlich zu sein hat die Sache auch etwas Gutes. Sooooo viel musste ich diesmal für die Zusammenfassung nicht lesen. Mein Resumee hatte ich noch nie so schnell fertig.

Eine Kollegin, nämlich Kreuzfahrtautorin Brina, hat doch einen Text zu meiner Blogparade beigesteuert, der nur so voll ist von Schilderungen, bei denen man einfach nur im Boden versinken möchte.

Fremdschämen im Urlaub: Erlebnisse vom Kreuzfahrtschiff

Brina schildert ausschließlich – wie der Name ihres Blogs vermuten lässt – Erlebnisse, die sie auf ihrer Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff hatte. Und da kam einiges zusammen. Sie hat sogar eine Top 5 von Situationen aufgestellt, wobei ich mich gar nicht entscheiden konnte, wann ich mich mehr geschämt hätte. Ihre Schilderungen reichen von Fremdschäm-Situationen bei der Tenderticketvergabe über Erlebnisse beim Essen bis zu unangenehmen Situationen beim Landgang. Schaut unbedingt mal bei ihr rein.

Fremdschämen im Urlaub: Falls du weiterlesen möchtest

Meine anderen Blogparaden waren bisher immer erfolgreich. Schaue dir doch mal meine Zusammenfassungen an.

Auch nach Ende meiner Blogparade bist du noch herzlich eingeladen, mir von Fremdschäm-Momenten auf Reisen zu berichten. Was hast du schon so alles unterwegs erlebt?

4 Kommentare zu “Zusammenfassung der Blogparade: Fremdschämen im Urlaub

  1. Kathi

    Liebe Christine,

    ich verfolge deinen Blog schon seit etwas längerem und finde ihn richtig toll (und das nicht nur, weil ich ursprünglich auch aus Bochum komme :p). Schade, dass so wenig Resonanz kam dabei ist das Thema so interessant!
    Für deine Blogparade habe ich tatsächlich auch schon mir Gedanken gemacht und etwas geschrieben, aber mein Blog ist derzeit noch im Aufbau und ich habe es bisher noch nicht geschafft meinen Blog gerade im Design “umziehen” zu lassen, da es doch mehr Zeit in Anspruch nimmt als erhofft und daher habe ich es auch nicht geschafft die Deadline einzuhalten. Ich wollte speziell über Fremdschämen im Flugzeug und/oder in Japan berichten. Vielleich kann ich diesen ja später einreichen?

    Erstmal viele Grüße aus dem Norden

    Kathi

  2. Christine Autor des Beitrags

    Hallo Kathi,

    ach, wie schön – eine Bochumerin.
    Na klar, kannst du auch noch später was einreichen. Das ist ja das Schöne am Internet. Man kann Dinge auch immer noch nachträglich verlinken.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
    Christine

  3. Sladjan Lazic

    Hallo Christine,

    ein sehr guter Blogartikel. Mach’ dir nichts draus, dass wenig Blogger mitgemacht haben. Das Thema ist dennoch interessant und wird gelesen.

    Für meinen Teil kann ich die sprachlichen „Indiskretionen“ absolut nachvollziehen. Man kann doch nicht am Ende der Welt, oder auch in Europa, erwarten, dass die einheimische Bevölkerung die eigene Sprache spricht.

    Dafür gibt es Englisch als Welthandelssprache und man sollte sich zumindest die Grundkenntnisse aneignen. Da habe ich auch schon so einige peinliche Momente erlebt.

    Viele Grüße
    Sladjan

  4. Christine Autor des Beitrags

    Hallo Sladjan,

    vielen Dank für die Blumen und deinen Input. Ich sehe das mit dem Englischen genauso, auch wenn ich auch verstehen kann, dass es gerade für die ältere Generation vielleicht schwierig ist. Aber ein bisschen Mühe kann man ja eigentlich von jedem erwarten.
    Am Interessantesten an der ganzen Sache mit der missglückten Blogparade finde ich, dass die Zusammenfassung viel mehr Menschen gelesen haben als die Zusammenfassungen meiner sonstigen Blogparaden, die immer viele Links zu interessanten Texten enthielten. Die Welt ist verrückt.

    Liebe Grüße
    Christine

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