Klassiker in Notting Hill: Portobello Market London

Feilschen, stöbern, Schätze finden: Portobello Market.

Notting Hill – wer den Namen hört, denkt fast zwangsläufig an die gleichnamige Romantikkomödie mit Julia Roberts und Hugh Grant aus dem Jahre 1999, in der sich Buchhändler und Hollywoodschauspielerin ineinander verlieben. Doch der Ort im Nordwesten Londons ist vor allem für eins bekannt: den weltweit größten Antiquitätenmarkt, den Portobello Market.

Jeden Samstag pilgern Scharen von Touristen und Einheimischen nach Notting Hill zum Portobello Market. Zwischen antiken Schränken, Tischchen und Gemälden wird gehandelt was das Zeug hält. Zugegeben: Als Tourist würde ich niemals auf die Idee kommen, mir in London ein Möbelstück zu kaufen, aber der Stadtteil mit den markanten bunten Häusern hat weit mehr zu bieten als altes Mobiliar.

Obst- und Gemüse, Spielzeug, Bücher, Schallplatten, Schmuck, Vintage-Kleidung, Neuware (New Goods), Streetfood, Blumen, Accessoires, Souvenirs, Kunst-, Zier- oder Sammelgegenstände (Bric-à-Brac), der Portobello Market ist voll von interessanten Ständen, die es zu entdecken gilt. Auf der zwei Kilometer langen Portobello Road kommst du auf deine Kosten, wenn du Shopping-Fan bist.

Portobello Market: Tipps für Schnäppchenjäger

Samstags ab circa 16 Uhr beginnen die Händler, ihre Waren runterzusetzen. Besonders an den Obst- und Gemüseständen kannst du Schnäppchen machen. Schreien die Händler „Parnd a box!“ geben sie eine ganze Kiste frische Ware für £1 ab. Und das mitten im sonst so teuren London.

Wenn du Souvenirs kaufen möchtest, kannst du auf dem Portobello Market so manches Pfund sparen. Pi mal Daumen kosten die Teile dort zwischen 30 und 70 Prozent weniger als in den zahlreichen Shops der Metropole. Zwei Beispiele: Ein Magnet mit „Paddington Bear“ drauf boten bei meinem letzten Besuch gleich mehrere Händler für £1 an. Für exakt dasselbe Teil verlangten die Ladenbesitzer in den Souvenir-Shops nahe des Trafalgar Square £3. Ein Wandteller mit circa acht Zentimeter Durchmesser, der die bekanntesten Wahrzeichen Londons abbildet, kostete in den Souvenir-Shops £3 bis £4. Auf der Portobello Road waren größere Exemplare (15 Zentimeter Durchmesser) bereits für £2 zu haben.

Portobello Market: Anreise

Obwohl ich kein großer Fan von U-Bahnen bin, reiste ich bei meinem ersten Besuch mit der Tube an. Die Station „Notting Hill Gate“ (Central-, Circle- und District-Line) liegt nur wenige Gehminuten vom Portobello Market entfernt. Eine Straßenkarte ist überflüssig. Du musst nur den zahlreichen Menschenmassen folgen, die an genau der Station die Tube verlassen. Ich selber brauchte ein paar Minuten länger, denn in den Straßen, die zum Markt führen, sind viele kleine Läden, die gerade samstags Extra-Rabatte geben. Ebenfalls fußläufig zum Markt liegt die Station „Ladbroke Grove“ (Circle- und Hammersmith & City-Line).

Wer – wie ich – den Bus bevorzugt, wählt die Linien 7,12, 23, 27, 28, 31, 52, 70, 94, 328 oder 452.

Portobello Market: Öffnungszeiten

Hauptverkaufstag ist der Samstag, denn dann findet auch der berühmte Antiquitätenmarkt statt. Frühes Aufstehen lohnt sich nicht: Vor 9 Uhr haben viele Händler noch nicht aufgebaut oder geöffnet. Ab circa 11.30 Uhr wird es richtig voll. Ab 16 Uhr beginnen die ersten Händler bereits einzupacken. Schicht im Schacht ist zwischen 18 und 18.30 Uhr.

Freitags haben ebenfalls große Teile des Markts geöffnet, sogar Antiquitätenhändler stehen im südlichen Teil der Portobello Road. Sonntags findet kein Straßenmarkt statt. Doch auf einigen Plätzen im Stadtteil stehen Stände, die Vintage-Kleidung verkaufen. Viele Shops und Cafés sind ebenfalls geöffnet.

Montags bis mittwochs verkaufen Obst- und Gemüsehändler auf einem kleinen Teil der Portobello Road zwischen 9 und 18 Uhr ihre Ware. Auch ein paar Stände mit Kleidung, Haushaltswaren und Souvenirs sind dazwischen. Das gleiche Angebot gilt donnerstags, nur schließen die Stände dann bereits um 13 Uhr.

Lust auf London? Hier bekommst du weitere Inspiration für Aktivitäten in Notting Hill.



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