Rezension: 1000 Places To See Before You Die (3. aktualisierte Neuauflage)

Ich habe festgestellt, dass viele Menschen aus meinem Umfeld kaum noch gedruckte Bücher in die Hand nehmen. Alle benötigten Infos besorgen sie sich im Internet, wovon ich als Reisebloggerin ja auch ein wenig profitiere. Ich selbst hole mir Reisetipps ebenfalls vermehrt im Netz. Doch ich bin nach wie vor auch ein riesiger Fan von gedruckten Büchern, erst recht, wenn sie so informativ sind wie 1000 Places To See Before You Die.

Meine heimische Bibliothek ist in den vergangenen Jahren ganz schön angewachsen. 80 Prozent meiner Neuzugänge haben in irgendeiner Form mit dem Thema Reisen zu tun. Ich liebe klassische Reiseführer, aber zum Beispiel auch Krimis, die in Orten wie London oder dem Lago Maggiore spielen, wo ich oft bin und mich mittlerweile extrem gut auskenne. Reiseliteratur ist bei mir also immer sehr willkommen, auch wenn ich eventuell mal wieder den Bücherschrank ausmisten sollte. Definitiv bleiben darf beim großen Aufräumen aber dann ein Buch: 1000 Places To See Before You Die.*

1000 Places To See Before You Die: Aufbau und Inhalt

Das Buch ist eine Art Reiselexikon mit einer Auswahl von 1000 Sehenswürdigkeiten und Zielen über den ganzen Globus verteilt. Damit du dich auch zurecht findest, ist am Anfang direkt erklärt, wie das Buch funktioniert. Die Autorin Patricia Schultz hat die Welt in acht Regionen aufgeteilt. Diese hat sie dann noch einmal geografisch untergliedert in: Europa (Westeuropa, Südeuropa, Osteuropa, Skandinavien), Afrika (Nordafrika, Westafrika, Ost- und südliches Afrika, die Inseln im Indischen Ozean), den Nahen Osten, Asien (Zentralasien, Ostasien, Südasien, Südostasien), Australien, Neuseeland und die Pazifischen Inseln, die Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada (nach Bundesstaaten beziehungsweise Provinzen unterteilt), Lateinamerika (Mexiko und Zentralamerika, Südamerika und Antarktis), die Karibik, die Bahamas und Bermuda.

Pro Sehenswürdigkeit findet sich nun eine Seite, auf der die Besonderheit dieses beschriebenen Ortes erklärt wird. Es folgt ein kurzer Infoblock, der Informationen enthält über die genaue Lage des Ortes, zugehörige Touristenbüros, Adresse, Telefonnummer und Website des Ortes, Unterkünfte, Preise, mögliche Touren sowie tolle Restaurants. Abgerundet wird dieser Block mit Informationen zur empfohlenen Reisezeit und gegebenenfalls zur Reisesicherheit.

Am Ende des Buchs findest du ein umfangreiches Register, in dem du gezielt nach bestimmten Orten suchen kannst.

1000 Places To See Before You Die: Mein Fazit

Vorsicht, Suchtgefahr: Dieses Buch ist definitiv genau richtig für jeden, der gerne reist. 1000 Places To See Before You Die ist ein Nachschlagewerk, das dich über Jahre hinweg begleiten kann. Es macht Spaß an kalten Winterabenden darin zu blättern oder wenn dich mal wieder das Fernweh packt. Es bietet unzählige Ideen für den nächsten Lang- oder Kurztrip. Nach der Lektüre dieses Buchs wird deine Bucket List voll sein von tollen Reisezielen. Außerdem eignet es sich hervorragend als Geschenk. Wir haben doch alle unzählige Freunde und Bekannte, die das Reisen lieben, oder?

Das einzige Manko ist, dass Informationen wie Preise, Öffnungszeiten oder Reisesicherheit schnell überholt sind. Aber das ist nun einmal die Krux bei einem gedruckten Buch. Solche Informationen kann man sich dann ja immer leicht im Internet holen.

1000 Places To See Before You Die: Umfang und Preis

Die mittlerweile dritte aktualisierte Neuauflage erschien am 9. Juli 2018 im Vista Point Verlag. Das Buch ist ein echter Wälzer. Es umfasst 1220 Seiten und kostet 19,99 Euro. Der Verlag hat übrigens auch das Schwesterbuch aktualisiert: Zur Rezension von 1000 Places To See Before You Die – Deutschland – Österreich – Schweiz* geht es hier entlang.

Ich danke dem Verlag Vista Point Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Meine Meinung bleibt – wie immer – dadurch unbeeinflusst.

Lust auf eine Städtereise? Hier findest du die passende Unterkunft.*

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