Gran Canaria: 5 Dinge, die du getan haben solltest

Gran Canaria wird auf ewig ein ganz besonderes Reiseziel für mich sein. Im April 1996 ging nämlich meine allererste Flugreise dorthin. Ich war 9 Jahre alt und fand alles spannend. Es gab Palmen, Kakteen, Eidechsen – alles Dinge, die ich in Bochum normalerweise nicht täglich in freier Natur sehe. 2013 bin ich erneut nach Gran Canaria geflogen, weil ich wissen wollte, ob meine Eindrücke nur Nostalgie oder Realität waren. Mitgebracht habe ich fünf Dinge, die du in keinem Fall verpassen darfst, wenn du nach Gran Canaria reist.

Schon einmal vorweg: Meine Eindrücke haben mich nicht getäuscht. Zwar war ich ein wenig erschrocken über die – für meinen Geschmack zu vielen – Betonbunker in Playa del Ingles, aber insgesamt ist Gran Canaria doch ein wirklich schöner Ort, der absolut eine Reise wert ist (oder sogar mehrere …).

Die drittgrößte kanarische Insel ist vulkanischen Ursprungs und wird nicht umsonst “Insel des ewigen Frühlings” genannt. Die Temperaturen dort sind auch im Winter mild, weshalb die Hauptsaison dort tatsächlich im Oktober beginnt und bis April andauert. Ich war bei meiner ersten Reise im April dort und bei meiner zweiten im Juni, weil ich nicht anders Urlaub nehmen konnte. Letzteres kann ich dir nicht empfehlen. Es war einfach zu heiß für lange Ausflüge und viele Pflanzen blühten nicht, sondern waren verbrannt. Die Sonne ist auf dem Breitengrad wirklich sehr aggressiv, das darfst du nicht unterschätzen. Unterschätzen darfst du auch nicht die vielen tollen Möglichkeiten, die dir Gran Canaria bietet.

Gran Canaria: Besuche die Dünen von Maspalomas

Sollte ich nur eine Sache empfehlen dürfen, die man auf Gran Canaria anschauen muss, dann würde ich die Dünen von Maspalomas nennen. Die Mini-Sahara im Süden der Insel ist sechs Kilometer lang und bis zu zwei Kilometer breit und unfassbar beeindruckend. 1987 wurden die Dünen von Maspalomas zum Naturschutzgebiet erklärt. Nicht wundern: In den Dünen befindet sich das einzige offizielle FKK-Gebiet von Gran Canaria. Maspalomas selbst ist touristisch geprägt, aber ruhiger als Playa del Ingles. Wie wäre es mit einem langen Spaziergang am Sandstrand entlang der Dünen? Den wirst du sicher nicht vergessen.

Gran Canaria: Probiere regionale Köstlichkeiten

Essen und trinken sind nicht nur zwei meiner liebsten Beschäftigungen, sondern auch zwei meiner liebsten Konversationsthemen. Gute Nachricht: Auf Gran Canaria kann man wirklich ganz wunderbar essen und trinken. Verlasse die Insel auf keinen Fall, ohne die regionalen Spezialitäten probiert zu haben. Ich liebe die kleinen kanarischen Bananen und Lumumba al Gran Canaria. Aber auf der Insel kannst du auch wunderbaren Fisch, Käse und Honig bekommen. Empfehlenswert sind auch die kanarischen Weine, der Rum und Liköre (z. B. Ron Miel). Von den tollen Mandelprodukten fange ich gar nicht erst an. Hach, ich bekomme schon wieder Hunger …

Gran Canaria: Entdecke die gesamte Insel bei einer Rundfahrt

Der Facettenreichtum von Gran Canaria ist kaum zu überbieten. Aufgrund der geografischen und klimatischen Vielfalt wird Gran Canaria auch oft “Minikontinent” genannt. Wo findet man sonst noch 14 verschiedene Mikroklimazonen auf so engem Raum? Im Norden findest du Wälder, im Süden Halbwüstenvegetation und im Inselinneren Bergdörfer und Trockentäler. Lasse dir diese Vielfalt in keinem Fall entgehen und entdecke auch die Städte fernab deines Ferienorts. Wenn du dir kein Mietauto nehmen möchtest, kannst du eine der zahlreich angebotenen Inselrundfahrten buchen. Bei meiner ersten Gran-Canaria-Reise haben wir das auch gemacht und ich fand das sehr beeindruckend.

Gran Canaria: Lasse dich von Puerto de Mogán verzaubern

Wenn du mich nach dem schönsten Ort von Gran Canaria fragst, muss ich nicht lange überlegen: Es ist Puerto de Mogán. Aufgrund des pitoresken Hafens, der kleinen Brücken und Kanäle wird Puerto de Mogán auch oft als “Kleines Venedig” bezeichnet. Besonders schön ist der Ort im Frühling, wenn zahlreiche Blumen blühen. Züge des echten Venedigs nimmt Puerto de Mogán immer freitags an. Denn dann ist dort Wochenmarkt und aus den umliegenden Städten überrennen die Urlauber die kleinen Gassen und der Charme dieses Traumorts geht vollends verloren. Wähle also lieber einen anderen Tag, um den Ort richtig genießen zu können.

Gran Canaria: Besichtige Las Palmas

Ein Besuch von Las Palmas ist ein absolutes Muss, wenn du auf der Insel bist. Ich nenne Las Palmas immer “die entspannte Hauptstadt”. Die schönste Aussicht erhältst du auf der Kathedrale Santa Ana. Den Aussichtsturm kannst du auch mit einem Aufzug erreichen. Ebenfalls sehenswert ist das Museum Casa de Colón. Die meisten Ausstellungsstücke sind Christoph Kolumbus gewidmet, der 1492 in Las Palmas gewesen sein soll. Schlemmen kannst du in einer der drei Markthallen besonders gut. Wie wäre es danach mit einem Besuch am Strand? Las Palmas verfügt über einen wunderschönen Sandstrand inklusive diverser Restaurants und Terrassen.

Mein Tipp für Urlaub mit Kindern: Besuche den Palmitos Park

Für Kinder kann zu viel Sightseeing schnell langweilig werden. Ich war als Kind mit meinen Eltern und meinem Bruder im Palmitos Park und weiß noch, dass es mir sehr gut dort gefallen hat. Der Tierpark enthält auch einen botanischen Garten und erstreckt sich auf einer Fläche von 20 Hektar. Er liegt etwa zehn Kilometer nördlich des Strands von Maspalomas und ist auch leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Der Park bietet einen beeindruckenden Kaktusgarten, ein großes Orchideenhaus und ein Schmetterlingsgehege. Zudem wohnen dort zahlreiche Tiere, wie zum Beispiel Affen, Erdmännchen, Delfine, Papageien und Flamingos.

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