Italienisch lernen: Lernkrimis als spannende Lernhilfe

Magst du Italien auch so gerne wie ich? Lernst du vielleicht sogar gerade Italienisch und bist auf der Suche nach Helfern, die dich bei deinem Vorhaben unterstützen könnten? Dann wüsste ich da etwas: italienische Lernkrimis. Wie, das sagt dir nichts? Dann wird es aber höchste Zeit.

Ich weiß, Eigenlob stinkt. Aber ich bin gerade tatsächlich ein bisschen stolz auf mich. Erst kürzlich habe ich meinen ersten Italienisch-Kurs erfolgreich abgeschlossen. In den drei Monaten hat mein Lehrer mir so viel beigebracht, dass ich nun meine ersten drei italienischen Kurzkrimis gelesen habe. “Il primo morto“* hieß das Buch, das schon seit mehr als drei Jahren darauf gewartet hatte, dass ich es endlich lese. Und ich habe tatsächlich fast alles auf Anhieb verstanden. Das hätte ich wirklich nicht erwartet. Gut, das Buch war jetzt auf dem Sprachniveau A1, aber immerhin. Ich bin ja schließlich noch Anfänger.

Italienische Lernkrimis: Aufbau und Inhalt

Das Buch beginnt mit einem kurzen Vorwort, an das bereits die drei Kurzkrimis angeschlossen sind. Der erste heißt “Delitto al Lago di Garda”. Es folgen die Krimis “Il primo morto” und “Intrigo a Perugia”. Jeder Krimi umfasst ungefähr 35 Seiten und enthält kleine Infokästen zu Grammatik, Kultur und verwendeten Vokabeln, die wahrscheinlich nicht bekannt sind. Zusätzlich sind in die Krimis kleine Übungen zu Grammatik oder Wortschatz integriert.

Nach den Krimis kommen Kapitel mit dem Titel “Test finale” (also weitere Übungsaufgaben) sowie die Lösungen zu den Aufgaben aus den Kurzkrimis. Das Buch endet mit einem Glossar und einer Übersicht über alle Aufgaben aus dem Buch inklusive Seitenangaben.

Italienische Lernkrimis: Mein Fazit

Ich bin sehr begeistert von dieser Möglichkeit, meine Sprachkenntnisse zu festigen und zu trainieren. Die italienischen Lernkrimis bieten Spaß, Unterhaltung und Lernen in einem. Ich weiß, dass ich noch weit davon entfernt bin, mich mit Italienern spontan über Gott und die Welt unterhalten zu können. Dazu sind drei Monate mit wöchentlich vier Unterrichtsstunden einfach zu wenig. Dass ein Italienisch-Kurs auf dem Anfängerniveau A1/A2 so viel Stoff enthält, dass man Krimis verstehen kann, das überrascht mich allerdings noch immer. Auf der anderen Seite hätte ich auch nicht gedacht, dass man auf dem Niveau spannende Geschichten schreiben kann. Da haben die Autoren Tiziana Stillo und Valerio Vial wirklich einen guten Job gemacht.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch. Das Glossar am Ende des Buchs hätte gerne noch ein wenig umfangreicher sein können. Manche Vokabeln waren mir nicht bekannt und ich musste dann zwischendurch am Handy nachsehen, was sie bedeuten, weil sie nicht im Glossar enthalten waren.

Italienische Lernkrimis: Umfang und Preis

Mein vorgestelltes Buch “Il primo morto” erschien im Circon Verlag und gehört zur Serie Compact Lernkrimi. Es umfasst 128 Seiten und kostet 8,99 Euro. Wenn du es haben möchtest, kannst du es direkt hier bestellen.*

Natürlich sind im Verlag noch weitere Lernkrimis erschienen, angepasst, an die unterschiedlichen Niveaustufen, die man beim Sprachenlernen nach und nach erreicht, zum Beispiel

Ab April werde ich einen weiterführenden Italienisch-Kurs besuchen und mir sicher danach wieder einen weiteren Lernkrimi zulegen. Ich bin sicher, dass ich dann schon viel mehr verstehen werde.

Übrigens: Wenn du Autodidakt bist, habe ich hier vielleicht ein paar Lerntipps für dich, die dir helfen könnten. Weitere Helfer zum Italienischen lernen stelle ich dir in diesem Text vor.

Jetzt bist du dran: Lernst du gerade Italienisch? Oder wolltest du schon immer Italienisch lernen? Welcher Lerntyp bist du? Welche Hilfsmittel nutzt du, um eine neue Sprache zu lernen beziehungsweise zu festigen?

Lust auf Italien bekommen? Hier gibt’s weitere Inspiration.*

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3 Kommentare zu “Italienisch lernen: Lernkrimis als spannende Lernhilfe

  1. Nava

    Wow, was für eine interessante Idee um eine Sprache zu lernen und sich auch mit der Kultur zu beschäftigen. Danke für deinen Beitrag, finde ich echt genial!

  2. Martina

    Diese Lernkrimis habe ich letztens am Flughafen entdeckt. Ich habe schon überlegt, mir auch mal so ein Büchlein zuzulegen – und nach deinem Bericht werde ich das wohl mal machen. Allerdings ist mein Problem immer das Sprechen. Denn als Autodidaktin, die sich zudem viel aus dem Spanischen und Französischen herleitet, fehlen mir da oft die Gelegenheiten. Umso mehr freue ich mich dann immer, wenn ich in Italien sprachlich halbwegs gut durchkomme.

    Liebe Grüße
    Martina

  3. Christine Autor des Beitrags

    Hallo Martina,

    oh ja, das sprechen ist auch immer mein Problem, weshalb ich dann doch nun Sprachkurse an meiner alten Uni besuche. Heute erst hat wieder ein neuer Kurs angefangen und nach acht Wochen Pause war es teilweise komisch wieder reinzukommen. Deshalb wollen eine Kommilitonin und ich demnächst das Sprachcafé besuchen, das es an der Uni gibt. Dort findet man leicht Sprachpartner und kann das Sprechen üben. Vielleicht gibt es ja sowas auch bei dir in der Ecke? Wenn nicht: Italienische Restaurant-Besitzer freuen sich ja auch meist, wenn man ein paar Sätze zum Besten geben kann. 😉

    Die Lernkrimis machen aber auf jeden Fall Spaß, zumal da auch Vokabeln drin vorkommen, die man nicht jeden Tag braucht … 😉

    Liebe Grüße
    Christine

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