Rezension Terra Maxima: Atlas der Superlative

Terra Maxima Aufmacher 2 bearbeitet klein Man könnte meinen, dass jemand wie ich, der sich so sehr für das Reisen, die Natur und Kulturen interessiert, in der Schule immer großen Spaß am Fach Erdkunde hatte. Doch dem war bei mir nicht so. Für Sprachen konnte ich mich begeistern, für Literatur sowieso, aber die Zeit im Erdkundeunterricht habe ich eigentlich immer nur abgesessen. Jetzt im Erwachsenenalter besorge ich mir dafür umso mehr Infos über unseren schönen Planeten. Ein Buch, das unzählige Fakten über die Erde enthält, ist Terra Maxima – Atlas der Superlative.

Ich habe tatsächlich nur eine einzige Erinnerung an den Erdkundeunterricht in der Schule. Nein, eigentlich zwei. Einmal kam einer meiner Mitschüler einige Minuten zu spät zum Erdkundeunterricht. Mein Lehrer fragte ihn, wo er denn nun herkommen würde. Da es kurz vor Weihnachten war, sagte mein Mitschüler: „Draußen vom Walde komm‘ ich her …“. Wäre ich an der Stelle meines Lehrers gewesen, hätte ich aufgrund der kreativen Ausrede auf eine Strafe verzichtet. Mein spaßbefreiter Lehrer stellte aber lieber einen Tadel aus.

Inhaltlich erinnere ich mich tatsächlich nur daran, dass wir mal über den Anbau von Champignons in Amsterdam geredet haben. Mein Lehrer hatte für die Lernreihe die Überschrift „Champignons statt Champions League“ gewählt. Da ich Pilze unglaublich hasse (besonders Champignons), habe ich bei dem Thema nicht wirklich zugehört. In Erinnerung ist mir das Thema sicher auch nur wegen der Fußball-Anspielung („Champions League“) geblieben. Sonst hätte ich wohl auch das schon längst vergessen oder verdrängt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wie du siehst, habe ich noch ganz viel Nachholbedarf, wenn es darum geht, die Schönheiten unseres Planeten und alles, was damit zu tun hat, kennenzulernen. Abhilfe schafft einerseits das Reisen. Aber auch Bücher sind eine gute Möglichkeit, mehr über unsere wunderbare Erde zu erfahren. Ein Buch, das diverse interessante Infos verspricht, ist Terra Maxima – Atlas der Superlative. 

Terra Maxima: Aufbau und Inhalt

Terra Maxima Bild 3 bearbeitet kleinTerra Maxima – Atlas der Superlative zeigt auf mehr als 500 Seiten Rekorde der Natur. Diese werden durch einen Vergleich mit den technischen Errungenschaften der Menschheit meist noch deutlicher. Ergänzt werden die Rekorde durch eine Menge Reise-Tipps.  

Das Buch beginnt mit einem Vorwort, das dem Leser schon einmal einen ersten Vorgeschmack darauf gibt, was ihn auf den folgenden Seiten erwartet. Dort wird auch die Struktur erläutert, nach der das Buch eingeteilt ist. Sämtliche Kapitel und Naturphänomene werden gegliedert in die vier Hauptkapitel Feuer, Wasser Erde und Luft.

Es folgt ein Inhaltsverzeichnis, wo du sehen kannst, wie die vier Hauptkapitel weiter untergliedert sind. Im Kapitel Feuer findest du die Unterkapitel Vulkane, Feuerrituale und Wüste. Das Kapitel Wasser ist ein wenig umfangreicher. Es besteht aus den Unterkapiteln Ozeane, Flüsse, Wasserfälle, Seen, Sümpfe sowie Eisfelder und Gletscher. Noch umfangreicher ist das Kapitel Erde. Hier heißen die Unterkapitel Kontinente, Inseln, Tundra und Taiga, Laub- und Mischwaldzonen, Regenwälder der gemäßigten Breiten, Regen- und Monsunwälder der tropischen Breiten, Prärien, Steppen und Savannen, Täler und Canyons sowie Gebirge. Kürzer, aber nicht weniger interessant, ist das Kapitel Luft. Es besteht aus den Unterkapiteln Meister(werke) der Lüfte und Verkehrsverbindungen.

Das Buch schließt mit einem Stichwortregister, den Bildnachweisen und dem Impressum.

Terra Maxima: Mein Fazit 

Terra Maxima Bild 4 bearbeitet kleinDieses Buch ist ein Genuss, und zwar in vielfacher Hinsicht. Als ich Terra Maxima zum ersten Mal aufschlug, sind mir zunächst die vielen atemberaubenden Bilder ins Auge gesprungen. Sie haben mich regelrecht gefesselt und ich habe erst einige Zeit nur dagesessen und diese großartigen Fotos angeschaut. Doch nicht nur die Bildsprache überzeugte mich. Noch mehr Spaß hatte ich, als ich schließlich mit der Lektüre begann. Dieses Buch ist so voller Wissen über unseren Planeten, wie wohl kaum ein anderes Buch in meinem gut gefüllten Bücherschrank.

Positiv hervorzuheben ist vor allem die Art und Weise, wie das viele Wissen in dem Buch untergebracht wird. Die Autoren schaffen es nämlich, all die vielen Superlative unserer Erde aufzuzeigen, ohne dass man das Gefühl bekommt, erschlagen zu werden. Das gelingt ihnen vor allem durch zahlreiche Ranglisten, Illustrationen und weitere kleine Häppchen, aber insbesondere auch durch eine klare Sprache. Sowohl Texter als auch Layouter haben hier einen grandiosen Job gemacht.

Wenn du also schon immer mal wissen wolltest, wo die höchste Blüte der Welt zu finden ist, wie der kleinste Vogel der Welt heißt oder wo sich der heißeste Ort der Erde befindet, dann ist Terra Maxima – Atlas der Superlative genau richtig für dich. Das Wissen aus dem Buch eignet sich auch hervorragend, um beim nächsten Smalltalk zu punkten.´

Einzig manche Seiten sind leider nicht gerade sehr leserfreundlich gestaltet, da auf ihnen helle Buchstaben auf einem zu unruhigen Hintergrund platziert worden sind. Dadurch ist der Text kaum noch lesbar, selbst für einen jungen Menschen wie mich nicht. Ich habe das Buch auch meinem Opa zum Lesen gegeben, da die Thematik wie für ihn gemacht ist, aber er musste aufgrund dieses unglücklichen Layouts leider diverse Kapitel überspringen, weil er selbst mit Lupe den Inhalt kaum entziffern konnte.

Dieser Kritikpunkt schmälert meine Begeisterung für diese Buch aber kein Stück. Mir war immer klar, dass unsere Erde voller positiver Überraschungen steckt, aber mir war nicht diese unglaubliche Masse an kleinen Wundern bewusst. Durch die Gegenüberstellung von Natur und Technik zeigt das Autorenteam auf beeindruckende Art und Weise, wie einzigartig unser Planet ist und erinnert zeitgleich daran, dass man diese Wunder in keinem Fall gefährden oder gar (weiter) zerstören darf.

Terra Maxima: Umfang und Preis 

Das Buch Terra Maxima – Atlas der Superlative ist im Verlag Kunth erschienen. Es umfasst 520 Seiten und kostet 49,95 Euro. Wenn du es haben oder verschenken möchtest, kannst du es direkt hier bestellen*.

Ich danke Kunth (MAIRDUMONT) für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Meine Meinung bleibt – wie immer – dadurch unbeeinflusst.

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