Wie du einen Reiseblogger unterstützen kannst

Einen Reiseblogger unterstützen Aufmacher 2 bearbeitet kleinImmer mal wieder werde ich gefragt, wie ich mit meinem Reiseblog Geld verdiene und wie man mich unterstützen kann. Vor allem zuletzt, als in der Coronakrise das Reisen nicht möglich war, interessierten sich plötzlich Bekannte für mich, die zuvor noch nie nach meinem Reiseblogger-Dasein fragten. In der Tat ist es recht einfach, einen Reiseblogger zu unterstützen. Und das kostet dich nicht einen einzigen Cent.

Oft herrscht ja ein völlig falsches Bild von Reisebloggern. Die Menschen, die mir vorurteilsbehaftet begegnen, haben in den vergangenen Jahren zwar abgenommen, aber immer noch treffe ich auf Menschen, die der Meinung sind, dass ich Geld dafür bekomme, Urlaub zu machen und deshalb ein Schmarotzer sei. Wer selbst mal eine Blogger- oder Pressereise gemacht hat, der weiß, dass gerade diese Art von Reisen oft kein Spaß ist. Die Tage des Aufenthalts sind meist bis oben hin mit unterschiedlichen Programmpunkten vollgepackt und weit entfernt von reinem Vergnügen. Nach der Reise dauert es häufig sehr lange, bis man das Material, das man erstellt hat, sortiert, bearbeitet und vor allem verarbeitet hat.

Einen Reiseblogger unterstützen Bild 3 bearbeitet kleinDie Coronakrise hat das Arbeiten nicht gerade einfacher gemacht. Einige Kollegen haben ganz aufgegeben und viele Kollegen, die weiter machen, bloggen nicht mehr ausschließlich übers Reisen.

Menschen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sind immer ganz verwundert, wenn ich ihnen im persönlichen Gespräch erzähle, wie einfach es eigentlich wäre, mich zu unterstützen. Wer mit Themen wie Online-Marketing und Journalismus nicht so vertraut ist, kann auch nicht wissen, dass ein Klick an der richtigen Stelle für mich eine immense Bedeutung haben kann beziehungsweise ein Klick an falscher Stelle einen großen Verlust für mich darstellen könnte.

Ich stelle nun schon seit mehr als fünf Jahren kostenlos akribisch recherchierte Infos zur Verfügung. Mehr als 400 Texte sind in der Zeit auf meiner Website online gegangen. Ich finde, es ist nun an der Zeit zu erzählen, wie du mich unterstützen kannst, ohne dass es dich auch nur einen Cent kostet. Und natürlich auch nur, wenn du das möchtest.

Einen Reiseblogger unterstützen: Buche deine Unterkünfte über meine Website

Einen Reiseblogger unterstützen Bild 4 bearbeitet kleinZiemlich häufig bekomme ich Nachrichten von Menschen, die zum Lago Maggiore gereist sind, aufgrund meiner Beschreibungen bestimmte Unterkünfte gebucht haben und anschließend schwärmen, wie zufrieden sie mit meiner Empfehlung waren. Auf Nachfrage, ob die Unterkunft über meine Website gebucht wurde, kommt dann oft ein „Nein“. Meist aus Unwissenheit, dass das überhaupt geht.

Tatsächlich empfinde ich nichts ärgerlicher als dieses beschriebene Szenario. Durch meine Beratung beziehungsweise Empfehlung kommen sehr oft Buchungen an den unterschiedlichsten Orten zustande, aber wenn die Buchung nicht über meinen Blog passiert, bekomme ich keinerlei Provision.

In all meinen Texten habe ich so genannte Affiliate-Links eingebaut. Wenn du über diese Links etwas buchst oder kaufst, dann bekomme ich dafür eine kleine Provision. Dich kostet das Buchen oder Kaufen über diese Links nicht einen Cent mehr. Im Fall von Unterkünften findest du am Ende meiner Texte oft Formulierungen wie „Du suchst ein Hotel an der Ostsee? Hier wirst du sicher fündig*“. Da, wo du das Sternchen siehst, befindet sich der beschriebene Affiliate-Link. In dem Fall ist er von Booking.com, weil ich mit dieser Buchungsplattform zusammenarbeite.

Klicke also bei deiner nächsten Urlaubsplanung auf den Link und buche so deine Unterkunft. Und zwar nicht nur dann, wenn du an den Ort reisen möchtest, den ich beschreibe. Ich freue mich, wenn du auch andere Reisen auf diese Methode buchst.

Über diesen Link* kommst du auf die Startseite von Booking.com und kannst so buchen, dass ich eine Provision erhalte.

Einen Reiseblogger unterstützen: Buche deine Ausflüge über meine Website

Einen Reiseblogger unterstützen Bild 5 bearbeitet kleinDas gleiche Prinzip von Booking.com verbirgt sich hinter meinen Affiliate-Links von Get your Guide. Vielleicht kennst du die Seite auch. Wenn ich Urlaub mache, dann buche ich Ausflüge beziehungsweise Eintrittskarten für bestimmte Sehenswürdigkeiten immer über diese Plattform.

Am Ende meiner Texte findest du Formulierungen wie „Lust bekommen? Hier erhältst du weitere Inspiration für Ausflüge am Lago Maggiore*“. Klickst du auf diesen Link und buchst einen Ausflug oder Eintrittskarten, bekomme ich eine kleine Belohnung.

Übrigens: Gerade für weltberühmte Sehenswürdigkeiten lohnt es sich sehr, sich die Eintrittskarten schon vorab zu besorgen. Manchmal ist die Plattform auch die letzte Möglichkeit, um deine Wunsch-Sehenswürdigkeiten auch am Wunsch-Tag besuchen zu können. Ich hätte den Buckingham Palace an meinem 30. Geburtstag nicht von innen anschauen können, wenn ich nicht noch Karten über diese Plattform ergattert hätte. Der Rest war ausverkauft.

Über diesen Link* kommst du auf die Startseite von Get your Guide und kannst so buchen, dass ich etwas davon habe.

Einen Reiseblogger unterstützen: Erledige deine Einkäufe über meine Website

Einen Reiseblogger unterstützen Bild 6 bearbeitet kleinGrundsätzlich nehme auch ich mir vor, meine Einkäufe in den Geschäften meiner Heimatstadt zu erledigen. Aber nicht immer ist das möglich. Meist bekomme ich dort einfach nicht das, was ich möchte oder ich zahle online sehr viel weniger. Wenn du also ohnehin etwas über Amazon bestellen möchtest, dann mache es doch über meine Website. Ich bekomme nämlich nicht nur Provision für die Produkte, die ich dir auf meinem Blog empfehle, sondern für alle Artikel in deinem Warenkorb, die du kaufst, nachdem du Amazon über meine Website aufgerufen hast. Es kostet dich also vor deinem Einkauf nur einen kleinen Umweg über meine Website, der vielleicht 10 oder 20 Sekunden Zeit kostet.

So geht es: Am Ende von fast jedem meiner Blogposts empfehle ich Reiseführer über die Region, um die es im Text geht. Du musst also nur meinen Blog aufrufen, auf den ersten Blogpost klicken, den du siehst, und bis nach unten scrollen. Klicke dann auf das Wort „Reiseführer“ (manchmal steht da auch „Buch“) und kaufe ganz normal, was du kaufen möchtest. Das von mir empfohlene Produkt legst du einfach nicht in den Warenkorb.

Ich kann übrigens nur sehen, dass ich etwas verkauft habe, aber nicht zuordnen, wer welches Produkt gekauft hat. Da musst du dir keine Sorgen machen.

Wenn du nicht in meinen Blogposts nach einem Amazon-Link suchen möchtest, verlinke ich dir hier einfach etwas. Du kommst also zur gewünschten Amazon-Seite, wenn du hier drauf klickst*.

Einen Reiseblogger unterstützen: Folge mir in den sozialen Netzwerken

Einen Reiseblogger unterstützen Bild 7 bearbeitet kleinDie ersten drei Tipps waren alles Dinge, die mir tatsächlich Geld bringen. Wenn du also ohnehin diese Plattformen nutzt oder über diese Plattformen buchen möchtest, freue ich mich, wenn du vor der Buchung den kleinen Umweg über meinen Blog wählst.

Es gibt auch noch eine ganze Menge Dinge, die mir indirekt helfen. Reiseblogger verdienen auch Geld, indem sie für Auftraggeber Texte schreiben. Doch diese bezahlten Schreibaufträge muss man erst einmal bekommen. Da ich natürlich nicht die einzige Reisebloggerin bin, die für Firmen infrage kommt, muss vorher eine Auswahl stattfinden. Manche Auftraggeber schauen dann tatsächlich, welcher Blogger am besten zum Auftrag passt, wie die Qualität der Texte ist und so weiter. In dem Fall habe ich als Berufs-Journalistin nicht ganz so schlechte Karten.

Es gibt allerdings auch zahlreiche Auftraggeber, die ausschließlich auf die Followerzahlen in den sozialen Netzwerken schauen. Da wird dann im Zweifel jemand gebucht, der sich vielleicht Follower gekauft hat oder gar nicht so gut schreiben kann, nur, weil mehr Follower auf Instagram und Co. vorhanden sind. Das ärgert mich immer wieder, es ist aber leider so.

Du hilfst mir also sehr, wenn du meinen Social-Media-Kanälen folgst.

Du findest mich auf:

Facebook: https://www.facebook.com/diebuntechristine/

Instagram: https://www.instagram.com/die_bunte_christine_travelblog/

Pinterest: https://www.pinterest.de/BunteChristine/

Twitter: https://twitter.com/BunteChristine

Flipboard: https://flipboard.com/@BunteChristine

Einen Reiseblogger unterstützen: Liken und kommentieren

Einen Reiseblogger unterstützen Bild 8 bearbeitet kleinViele Auftraggeber achten nicht nur auf reine Followerzahlen. Sie schauen auch, ob man eine engagierte Community hat. Das heißt: Es ist immer gut, wenn Beiträge des Bloggers geliked und kommentiert werden. Einerseits meine ich damit das Liken und Kommentieren auf Facebook und Instagram. Auf der anderen Seite ist es aber auch wichtig, dass Beiträge direkt auf dem Blog kommentiert werden. Das ist nämlich eine Sache, die sich Auftraggeber oft anschauen.

Ich habe es selbst nicht geglaubt, bis ich mal einen Auftrag nicht bekommen habe, weil der Auftraggeber meinte, dass unter den Blogposts wenige Kommentare seien. Die hauptsächliche Kommunikation mit meiner Community findet aber schon lange fast ausschließlich auf Social-Media-Plattformen statt. Mein Hinweis, dass dies so sei und viele Leser natürlich da kommentieren, wo sie den Beitrag sehen und einen Account haben, interessierte den Auftraggeber leider nicht.

Einen Reiseblogger unterstützen: Lesen und teilen

Einen Reiseblogger unterstützen Bild 9 bearbeitet kleinIch habe es gerade schon einmal indirekt angerissen: Reichweite ist unglaublich wichtig für einen Blogger. Wenn Leser lange auf meiner Website bleiben und die Texte auch lesen, dann belohnt Google das irgendwann und ich werde sichtbarer. Wenn ich sichtbarer bin, erreiche ich mehr Leser und kann wachsen und so weiter. Ich bemühe mich natürlich immer, dass der Leser auch lange bleibt, indem ich gute und hilfreiche Texte schreibe.

Um aber gelesen zu werden, muss man erst einmal sichtbar sein. Wenn dir einer meiner Texte gefällt oder dir weitergeholfen hat, dann freue ich mich, wenn du ihn in den sozialen Netzwerken teilst. Denn – wie schon geschrieben – Reichweite ist wichtig und gerade soziale Medien, wie Facebook, Instagram oder Pinterest werfen Bloggern regelmäßig Knüppel zwischen die Beine, indem sie die Reichweite einschränken.

Ein Beispiel: Eine Freundin von mir hat meine Seite auf Facebook geliked und abonniert. Sie hat zudem alle Einstellungen vorgenommen hat, damit sie meine Beiträge angezeigt bekommt. Dennoch ist immer nur ein Bruchteil meiner Texte in ihrer Timeline zu sehen. Facebook, Instagram und Co. wollen mit der Einschränkung meiner Reichweite erreichen, dass ich meine Texte mit bezahlten Anzeigen bewerbe. Das wird aber nicht passieren. Egal, wie sehr ich eingeschränkt werde.

Jetzt bist du dran: War dir bewusst, wie einfach es ist, einen Reiseblogger zu unterstützen? Könntest du dir vorstellen, in Zukunft Buchungen über die Website eines Bloggers vorzunehmen, wenn du ohnehin auf den Plattformen, mit denen der Blogger zusammenarbeitet, buchen oder shoppen wolltest? Folgst du Bloggern in den sozialen Medien? Kommentierst du eher in den sozialen Medien oder direkt auf Blogs?

Lust auf Urlaub? Hier kannst du eine Unterkunft buchen*.

Lust auf einen Ausflug? Dann kannst du hier eine Aktivität deiner Wahl buchen*.

Du musst etwas einkaufen? Dann mache es doch über meine Website*.  

Weiterlesen: 10 Sätze, die bei Bloggern für Schnappatmung sorgen.

* = Affiliate-Link/Werbung: Wenn du über diese Links etwas kaufst, bekomme ich eine kleine Provision. Du hast dadurch keinerlei Nachteile und es entstehen für dich keine zusätzlichen Kosten. Ich empfehle nur Produkte, von denen ich selbst überzeugt bin.

6 Kommentare zu “Wie du einen Reiseblogger unterstützen kannst

  1. urs

    Super geschrieben, und besser hätte ich es auch nicht formulieren können “Facebook, Instagram und Co. wollen mit der Einschränkung meiner Reichweite erreichen, dass ich meine Texte mit bezahlten Anzeigen bewerbe. Das wird aber nicht passieren. Egal, wie sehr ich eingeschränkt werde”

    Danke für dieses Statement. Top. So, und jetzt habe ich den ganzen Beitrag gelesen, ca 10 minuten dafür und den Kommentar benötigt. Hoffe, dass das Tante Google belohnt 😉
    Liebe Grüsse, Urs

    1. Christine Autor des Beitrags

      Hallo Urs,

      ich danke dir für dein Feedback und dein Verweilen auf meiner Seite.
      Dass dir der Text gefallen hat, freut mich umso mehr!

      Liebe Grüße
      Christine

  2. Johanna

    Hallo Christine, ein toller, übersichtlicher Artikel und vor allem auch sehr sympathisch geschrieben! Finde es super, dass du das Thema ansprichst und “erklärst” – hoffentlich lesen es auch viele, die sich da nicht auskennen.

    Lg aus Wien, Johanna

    1. Christine Autor des Beitrags

      Hallo Johanna,

      ich danke dir für deine Rückmeldung und freue mich, dass dir der Text gefällt.

      LG aus dem Ruhrpott nach Österreich!
      Christine

  3. Karen von KAREN ON TOUR

    Liebe Christine, das ist ein supercooler Artikel, vielen Dank dafür. In der Tat halte ich es auch für wichtig, einmal zu erklären, dass es die Leser überhaupt nichts kostet, wenn sie über einen Link etwas bestellen, was sie sonst auch gekauft hätten. Und dass Likes nicht nur nett sind, wissen viele auch nicht.

    Mein Blog ist zwar viel kleiner, dennoch passen viele deiner Tipps auch für mich.

    Toller Blog, tolle Beiträge, tolle Ideen!

    Liebe Grüße

    Karen

    1. Christine Autor des Beitrags

      Hallo Karen,

      freut mich zu lesen, dass der Text dir gefällt.
      Ich hatte vor einiger Zeit bemerkt, dass meine Mitmenschen viele Dinge, die für uns Blogger mittlerweile so selbstverständlich sind, gar nicht wissen können. Und da dachte ich mir, ich schreibe mal das einfach mal auf.

      Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar!
      Christine

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