10 Sätze, die bei Bloggern für Schnappatmung sorgen

Blogger Schnappatmung Aufmacher 2 bearbeitet kleinWer selber bloggt, wird sicher auch Sätze kennen, über die man immer wieder stolpert und die einem den Puls in die Höhe schnellen lassen. Ich blogge seit 2015 und habe in den Jahren schon einige Sätze gehört, die bei vielen Bloggern Schnappatmung verursachen. Und die kommen nicht immer nur von potenziellen Kooperationspartnern.

Gibt es in deinem Beruf Sätze, die Stressreaktionen oder Schnappatmung bei dir auslösen? Ich musste nicht lange überlegen, um gleich 10 dieser Sätze zu finden.

Das WLAN funktioniert nicht.

Blogger Schnappatmung Bild 3 bearbeitet kleinKein Internet zu haben, ist für einen Blogger schlimm. Gerade für mich als Reisebloggerin. Wenn ich Unterkünfte miete*, achte ich natürlich immer darauf, dass ich WLAN habe. Als freie Journalistin muss ich Schreibaufträge an Kunden schicken, für Recherchen ins Netz und so weiter. Als ich vor einiger Zeit in einer Wohnung eincheckte, die mit WLAN angepriesen wurde, machte mich ein Satz der Vermieterin bei der Schlüsselübergabe fast sprachlos.

Die Unterkunft überzeugte mich tatsächlich ausschließlich wegen des angepriesenen WLANs. Beim Rest machte ich dafür Abstriche. Als ich eincheckte, sagte die Dame, die von meinem Beruf im Vorfeld wusste, dann plötzlich: „Das Internet geht mal und mal geht es nicht. Aber das ist ja nicht so schlimm. Sie sind ja jung und die jungen Leute benutzen das Internet ja eh immer an den Handys.“

Ich glaube, ich musste mich selten so beherrschen, um nicht komplett in die Luft zu gehen. Ich war auf diese Unterkunft in dem Moment angewiesen. Sonst hätte ich die Dame erst einmal gefragt, was sie den glaubt, wie das Internet ins Handy kommt. Wenn das jetzt eine Oma gewesen wäre, die selber nie ins Internet geht, hätte ich diesen Satz vielleicht noch verstanden. Aber im nächsten Moment erzählte sie mir was von Yoga-Stunden, die sie via Zoom macht.

Der Algorithmus ist kürzlich geändert worden.

Blogger Schnappatmung Bild 4 bearbeitet kleinDieser Satz ist wirklich eklig. Denn die Änderung eines Algorithmus‘ kann alles auf den Kopf stellen, dich Leserzahlen und sogar Geld kosten. Google ändert ja häufiger mal den Algorithmus. Ich klopfe gerade auf Holz, denn bisher hat mich das nie negativ beeinflusst. Anders ist das bei manch sozialem Medium.

Schwer getroffen haben mich Änderungen, die Pinterest Anfang des Jahres durchgeführt hat. Meine Reichweite ist innerhalb kurzer Zeit von 350.000 monatlichen Aufrufen auf 7000 runtergegangen. Ich habe sogar einen Auftrag nicht bekommen, weil dem Kunden die Pinterest-Reichweite wichtig war. Statt Gruppenboards und einer großzügigen Verteilung deiner Pins auf verschiedenen Boards, soll jetzt Zurückhaltung und lediglich das Pinnen auf eigenen Boards gut sein. Aber auch das hat mir nichts gebracht. Der „heiße Schei*“ sollten Story-Pins sein, wurde mir von Pinterest-Experten erklärt. Nur waren die bei mir lange nicht freigeschaltet.

Es dauerte Wochen, bis ich Story-Pins machen konnte. Meine Reichweite ist dank dieser neuen Pin-Art nun wieder oben, doch natürlich gibt es noch ein ABER. Während bei „normalen“ Pins ein Link hinterlegt werden kann, der den Leser auf deine Seite führt, geht das bei Story-Pins nicht. Das heißt: Reichweite habe ich, aber es kommt so gut wie kein Leser mehr über Pinterest auf meine Website. Damit ist Pinterest für mich so gut wie wertlos geworden und ich investiere nur noch wenig Zeit. Und das alles nur, weil man ja unbedingt den Algorithmus ändern musste …

Unser Kunde vergibt den Auftrag an denjenigen mit den höchsten Followerzahlen.

Blogger Schnappatmung Bild 5 bearbeitet kleinWenn ich den Satz höre, weiß ich, dass ich so gut wie keine Chance habe, den Auftrag zu bekommen und ich zudem mit Menschen verhandle, die nicht viel Ahnung haben. Wer nur auf Followerzahlen guckt, lässt sich sehr leicht blenden. Es gibt unheimlich viele Blogger mit sehr hohen Followerzahlen, die ich nicht buchen würde. Einige schreiben einfach nicht gut oder redigieren ihre Texte nicht ordentlich. Und andere passen vielleicht gar nicht zu dem Produkt oder der Marke oder dem Thema, für das ein Blogger gesucht wird.

Und viele Auftraggeber bedenken leider auch nicht, dass man sich Follower auch kaufen kann. Was nützen hohe Followerzahlen, wenn unter Posts kaum Interaktion stattfindet? Es gibt unzählige Instagram-Accounts von Möchtegern-Influencern, die vorgeben, dass sie 20.000 Follower oder mehr haben. Aber wenn die Personen Fotos posten, gibt es oft weniger als 20 Likes. Ein klares Zeichen von gekauften Followern.

Wichtig ist mir bei dem Punkt außerdem: Followerzahlen sind nicht gleich Leserzahlen. Ich habe nicht die höchsten Followerzahlen, aber wirklich gute Leserzahlen. Gerade mit meinen Schwerpunktthemen (Lago Maggiore, London und Deutschland-Urlaub) erreiche ich tausende Leser täglich. Was nützt es, wenn der Auftraggeber schaut, wie viele Follower ich auf Instagram habe?

Unsere Zusammenarbeit steigert deine Reichweite.

Blogger Schnappatmung Bild 6 bearbeitet klein neuDas ist immer so ein Argument, das kommt, wenn es um die Bezahlung einer angefragten Leistung geht. Viele Unternehmen wollen die Leistung eines Bloggers in Anspruch nehmen, aber zahlen möchten sie am liebsten nicht dafür. Und dann kommen sehr seltsame Ausreden, warum sie dich – aus ihrer Sicht – eigentlich nicht bezahlen müssen.

Wenn du selber bloggst und in Verhandlungen gehst, dann denke immer daran, dass das Unternehmen dich anfragt, weil es seine eigene Reichweite steigern möchte beziehungsweise sichtbarer werden möchte. Deshalb suchen ja viele – wie gerade schon erwähnt – auch Blogger mit hohen Followerzahlen und blenden Leserzahlen, die noch mehr bringen, komplett aus.

Ich habe noch nie nach einer Kooperation so viele Follower dazugewonnen, die über das normale Maß an steigenden Followerzahlen hinausgingen und die ich somit als gesteigerte Reichweite aufgrund einer Zusammenarbeit registrieren könnte. Dieses „Argument“ ist also absoluter Bullshit und das lasse ich nicht gelten, wenn nicht gerade Joko und Klaas oder sonstige Promis bei mir anfragen. Aber warum sollten die mich auch anfragen?

Blogger und Instagrammer sind doch eh dasselbe.

Blogger Schnappatmung Bild 7 bearbeitet kleinIch liebe es ja auch sehr, wenn Blogger und Instagrammer gleichgesetzt werden. Die allermeisten Blogger mit eigener Website sind auch auf Instagram aktiv. Es ist eins von vielen sozialen Netzwerken, auf denen sie präsent sind. Hauptakteur ist aber die eigene Website, die weitaus mehr Arbeit als ein Social-Media-Account macht. Ich weiß, dass ein professioneller Instagram-Account auch sehr viel Arbeit macht, aber es ist nun einmal etwas völlig anderes. Wenn dann Auftraggeber vorgeben, einen Blogger zu suchen und eigentlich ein Instagram-Girl wollen oder wenn es in den Medien wieder mal heißt „Blogger hat Regel XY missachtet“ und es war in Wirklichkeit ein Möchtegern-Influencer, der nur Instagram-Follower wollte, dann macht mich das schon wütend.

Übrigens: Als ich das letzte Mal auf meinem Blog auf den Unterschied zwischen Bloggern und Instagrammern hingewiesen habe, erhielt ich diverse freche Nachrichten von Teenie-Mädchen, die sich getriggert fühlten, weil sie sich „ganz viel Mühe“ mit Instagram geben. Könnt ihr ja, aber ihr seid halt in meinen Augen keine Blogger, sondern Instagrammer. Und zum Bloggen braucht es eben mehr als eine App, eine Handykamera und diverse Filter.

Im Anhang schicke ich dir eine Pressemeldung und freue mich, wenn du diese zeitnah auf deinem Blog veröffentlichst.

Blogger Schnappatmung Bild 8 bearbeitet kleinJa, auch diesen Satz lese ich nicht selten. An dieser Stelle würde mich mal eins interessieren: Hast du je einen guten Blog gesehen, auf dem eine Pressemeldung eins zu eins veröffentlicht wurde? Nein, oder? Weil das nicht geht. Pressemeldung und Blogpost sind zwei völlig unterschiedliche Textformen.

Schön ist ja auch die Masse an Pressemeldungen, die ich bekomme, ohne mich vorher irgendwo eingetragen zu haben. Die Regeln der DSGVO, die seit Mai 2018 gelten, sollen so etwas ja eigentlich verhindern. Es ist weniger geworden, doch noch immer versuchen regelmäßig selbsternannte PR-Spezialisten ihre Themen auf meiner Website unterzubringen.

Am besten war ein Herr, der mir kürzlich alle drei Tage eine Mail mit Pressemitteilungen schickte und es Newsletter nannte. Diesen Nicht-Newsletter konnte ich leider auch nicht durch einen Klick abbestellen. Nach meiner ersten Mail wurde der Typ (der Werbung für irgendwelche Hofläden in Brandenburg machte) noch frech und meinte, ich hätte mich bei einem Besuch dort in eine Newsletter-Liste eingetragen. Als ich ihm schrieb, dass ich nie dort war und auch nie kommen werde und ich gerne meinen Anwalt auf den Missbrauch meiner Daten hinweise, wurde der Typ plötzlich schei*freundlich und entfernte mich aus der Mail-Liste.

Wir sind ein Start-up …

Blogger Schnappatmung Bild 9 bearbeitet kleinWie du siehst, reichen manchmal auch Halbsätze, um meinen Puls zu beschleunigen. Nach sechs Jahren mit meinem eigenen Blog weiß ich nämlich, was kommt. Meist bekommst du ellenlange Mails, wo dir erstmal Honig um den Mund geschmiert wird. Anschließend wird ein Produkt vorgestellt und ausführlich ausgeführt, wie du dieses Produkt auf deiner Website präsentieren sollst. Und dann kommt der schöne Satz: „Wir sind ein Start-up und haben kein Budget, um dich zu bezahlen!“ Schön, dann habe ich auch keinen Anreiz, um für dich zu arbeiten!

Was denken sich manche Leute? Ich geh demnächst auch in den Supermarkt, packe mir den Einkaufswagen voll und sage an der Kasse: „Hey, kleines Problem: Ich bin selbstständig und in Coronazeiten lief es nicht super. Kann ich das alles gratis haben?“ Frech, oder? Nichts anderes machen die Mitarbeiter von Start-ups, wenn sie einen Blogger anschreiben. Deshalb bekomme ich als Blogger Schnappatmung, wenn ich das Wort Start-up nur höre.

Mit Geld können wir dich nicht bezahlen, aber …

Blogger Schnappatmung Bild 10 bearbeitet kleinDieses „Angebot“ ist eine etwas abgewandelte Variante von „Wir haben kein Budget!“. Aber es kommt aufs Gleiche raus. Eine Bezahlung in Gutscheinen für irgendeinen Mumpitz, den ich nicht brauche, ist keine Bezahlung.

Eigentlich ist es ja so einfach für den Auftraggeber: Alles, womit ich meine laufenden Rechnungen nicht begleichen kann, ist keine Bezahlung.

Das ist doch Win-win!

Blogger Schnappatmung Bild 11 bearbeitet kleinEs kommt auch unheimlich oft vor, dass dir als Blogger jemand ein indiskutables Angebot macht und dann behauptet, dass ihr beide von der Zusammenarbeit profitiert.

Ich habe zwei Beispiele: Vor einiger Zeit hat mir zum Beispiel jemand angeboten, während des Lockdowns auf eigene Rechnungen Hunderte von Kilometern zu fahren, um in einem Ort ganz weit ab von der Zivilisation zu übernachten. Dieses Kaff hätte ich nie freiwillig besucht. Anschließend sollte ich die Unterkunft, die ihm gehört, auf meinem Blog und meinen Social-Media-Kanälen vorstellen. Das wäre ja Win-win. Ich könne gratis übernachten und er hätte Werbung. Das ist alles, aber nicht Win-win! Ich soll Geld in die Hand nehmen für die Reisekosten und Zeit (Übernachtung) und Arbeitskraft (verfassen von Blogposts) investieren und er stellt eine Unterkunft, die er im Lockdown eh nicht vermieten darf …

Ein zweites Beispiel: Oft kommen auch ganz kluge Firmen um die Ecke und bieten dir statt einer Bezahlung einen Gutschein-Code an, mit dem deine Follower irgendetwas günstiger kaufen können. In den meisten Fällen habe ich nicht einmal angeboten bekommen, an dem Umsatz beteiligt zu werden. Wo ist das Win-win? Die Firma profitiert vom Umsatz und der Leser, weil er vielleicht was günstiger bekommt. Und ich bin wieder nur der Idiot, der für umme arbeiten soll.

Also, wenn ich Win-win lese, werde ich sehr hellhörig.

Wir haben kein Budget, für die Fotos/den Text, die/den wir von dir verwenden wollen, aber wir nennen bei der Veröffentlichung deinen Namen.

Blogger Schnappatmung Bild 12 bearbeitet kleinAuch das ist mir kürzlich erst passiert. Ein Magazin mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren schrieb mich an, weil es mehrere Fotos von mir veröffentlichen wollte. Super, dachte ich, doch dann wurde ich ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Als Bezahlung wurde mir nämlich lediglich angeboten, meinen Namen unter den Bildern zu nennen …

Wenn du auch mal so eine Anfrage bekommst, dann lasse dir bitte nicht erzählen, dass das eine Leistung oder ein Entgegenkommen des Unternehmens ist. Wenn jemand deine Texte oder Bilder verwenden will, ist das die absolute Pflicht, dass dein Name als Urheber auch genannt wird und eine Grundvoraussetzung für eine Zusammenarbeit. Das ersetzt in keinem Fall eine Entlohnung. Gerade, wenn ein großes Magazin was von euch will, dann ist Budget für Fotos oder Texte da. Aber viele Verantwortliche versuchen halt einfach, alles gratis zu bekommen, insbesondere von Bloggern.

Viele Blogger, die nicht aus dem Journalismus kommen, lassen sich von solchen Sätzen, wie ich oben geschrieben habe, überzeugen. Aber so ein Satz sagt leider nichts weiter, als das euer Gegenüber euch für dumm und naiv hält. Und das sollte doch keine Grundlage für eine Zusammenarbeit sein, oder?

Jetzt bist du dran: Bist du auch Blogger? Kennst du einen der hier genannten Sätze? Wie reagierst du auf solche Dinge? Fallen dir noch weitere Sätze ein, die bei einem Blogger Schnappatmung verursachen? Fällt dir aus deinem Berufsfeld ein Satz ein, der immer wieder fällt und den du nicht mehr hören kannst?

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10 Kommentare zu “10 Sätze, die bei Bloggern für Schnappatmung sorgen

  1. Claudia

    Ein wirklich toller Bericht den ich als Blogger-Neuling wie einen Schwamm aufgesogen habe.
    Wunderbar und unverblümt geschildert.
    Vielen Dank für diesen Bericht.
    Liebe Grüße
    Claudia

    1. Christine Autor des Beitrags

      Hallo Claudia,

      das freut mich sehr, dass dir der Text gefällt.
      Viel Spaß noch beim Bloggen.

      Liebe Grüße
      Christine

  2. Anneli

    Liebe Christine,

    vieles kommt mir sehr bekannt vor. Aber trotzdem hatte ich keine Schnappatmung, als ich deinen Text gelesen habe, sondern habe breit gegrinst und mich köstlich amüsiert, weil der Artikel so toll geschrieben ist.

    Viele Grüße aus Berlin, Anneli

    1. Christine Autor des Beitrags

      Liebe Anneli,

      das freut mich aber sehr, dass dir der Text so gut gefallen hat. Danke für das Kompliment.

      Liebe Grüße aus dem Ruhrpott!
      Christine

  3. Eddy

    Da hast du tatsächlich einige “Klassiker” zusammengetragen, Christine: großartig!

    Meine Lieblinge sind die, wo es um “Reichweite” und um “Follower” geht… 😉

    Deinen Beitrag werde ich sehr gerne weiter empfehlen.

    BG, Eddy

    1. Christine Autor des Beitrags

      Hallo Eddy,

      das freut mich sehr zu lesen, dass dir der Beitrag gefällt.
      Danke, dass du ihn empfehlen möchtest. 🙂

      Viele Grüße
      Christine

    1. Christine Autor des Beitrags

      Hallo Martin,

      wow, was für eine Trefferquote. Freut mich einerseits, aber es ist auch traurig, dass wir Blogger alle so oft solche Erfahrungen machen.

      Liebe Grüße
      Christine

  4. Erik

    Gerade den letzten Punkt habe ich auch schon öfters erlebt. Ich hatte früher einen Webmaster-Blog, da bekomme ich öfters Angebote von Zeitschriften, dass ich Artikel für sie schreiben sollte. Hörte sich zuerst gut an, aber eine Entlohnung war nicht vorgesehen.

    Einmal bekam ich sogar das Angebot, dass ich einen Fachartikel über 4 DIN A4-Seiten schreiben solle. Wenn mein Name darunter stehen würde, wäre das ja eine gute Werbung für mich. Ich habe den Artikel natürlich nicht geschrieben.

    1. Christine Autor des Beitrags

      Hallo Erik,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Unglaublich, wie man versucht, Blogger auszunehmen. Ich kenne einige Kollegen, die das Angebot, das du bekommen hast, angenommen hätten bzw. auch welche, die regelmäßig für kein Honorar arbeiten, weil sie sich so geschmeichelt fühlen. Als freie Journalistin geht mir dann immer der Hut hoch, weil diese Menschen dazu beitragen, dass es für mich in meinem Job schwieriger wird. Gut, dass du einer von denen bist, die sowas nicht mit sich machen lassen.

      So oder so bin ich aber eh der Meinung: Arbeit muss bezahlt werden, egal, wer sie leistet.

      Viele Grüße und ein schönes Wochenende,
      Christine

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