Nicht verpassen: 5 Dinge in Travemünde, die du getan haben solltest

Ich fahre nun schon seit mehr als 20 Jahren regelmäßig nach Lübeck und kenne die Stadt deshalb mittlerweile unheimlich gut. Deshalb kann ich dir auch versichern: Travemünde ist der schönste Stadtteil der Hansestadt. Was du im maritimsten Vorort von Lübeck nicht verpassen darfst, habe ich gerne für dich zusammengefasst.

Wellenrauschen, der Duft nach Meer, kreischende Möwen, eine leichte Brise … so ein Urlaub an der Ostsee ist schon was Feines. Insbesondere ein paar Tage in Travemünde sind für mich immer Erholung pur. Weil ich nun schon so oft dort war, ist jeder Besuch ein klein wenig, als würde ich in eine zweite Heimat kommen. Vieles ist bekannt und vertraut, aber manches halt doch auch immer anders, so dass es nie langweilig wird. Ich bin mir sicher, dass es auch dir dort gefallen würde. Zumal der Ort viel zu bieten hat. Fünf Dinge solltest du in jedem Fall tun, wenn du Travemünde besuchst.

Travemünde: Am Strand entspannen

Der typische Strandurlauber bin ich überhaupt nicht. Doch seitdem ich so oft am Lago Maggiore unterwegs bin, lerne ich die wunderschönen Sandstrände an der Lübecker Bucht erst richtig zu schätzen. Rund um Stresa gibt’s nämlich hauptsächlich Steinstrände. Travemünde besitzt ein besonders schönes Exemplar eines Sandstrandes: breit, sauber, meist nicht überfüllt und es sind ausreichend Strandkörbe vorhanden. Und wenn du – wie ich – keine Wasserratte bist, lohnt sich dennoch ein kleiner Spaziergang mit den Füßen in der Ostsee.

Travemünde: Die Passat erkunden

Wie bereits erwähnt, fahre ich seit mehr als 20 Jahren regelmäßig nach Lübeck. Es hat tatsächlich bis zum Sommer 2018 gedauert, bis ich mir die Passat – das Wahrzeichen von Travemünde – auch mal von innen angeschaut habe. Die Viermastbark liegt seit 1960 an der Travemündung und war von 1911 bis 1957 im Einsatz. Eine Besichtigung des 115 Meter langen Schiffs, das seit 1978 unter Denkmalschutz steht, lohnt sich auch mit Kindern. Einige Erklärungen im Schiff sind extra kindgerecht aufbereitet.

Travemünde: Über die Promenade flanieren

Ich habe bis heute keinen Küstenort gefunden, der eine Promenade besitzt, die schöner ist, als die in Travemünde. Wenn du in Travemünde bist, solltest du also unbedingt über die Promenade flanieren und die schönen Cafés, Geschäfte und Restaurants erkunden oder die großen Schiffe bei der Hafeneinfahrt beobachten. Ich entdecke auch heute noch immer etwas Neues dort. Wenn du Lust hast, kannst du eine größere Spazierrunde machen. Eine Autofähre bringt dich in wenigen Minuten für kleines Geld vom Traveufer ganzjährig zur Halbinsel Priwall, wo seit circa zwei Jahren fleißig gebaut wird. Zwischen April und Oktober wird zusätzlich eine Personenfähre auf Höhe der Passat Travemünde eingesetzt. Als ich diesen Sommer die große Spazierrunde machte, regnete es leider heftig. Dennoch war es interessant, mal die ganzen neuen Häuser auf dem Priwall anzuschauen.

Travemünde: Fisch essen

Selbstverständlich solltest du in Travemünde unbedingt auch Fisch probieren. Frischer kannst du nämlich fast nirgends Fisch bekommen. Du hast eine riesige Auswahl an tollen Fischrestaurants in Travemünde, es gibt aber auch Imbissbuden, wo du hervorragende Fischbrötchen bekommst. Ich empfehle immer gerne – weil ich seit ich denken kann zufriedener Gast bin – die Fischbratküche in der Kurgartenstraße 112 A. Einziges Manko: Das Restaurant hat nur bis zum Nachmittag geöffnet (mittwochs ist zudem Ruhetag).

Alternativ habe ich bei meinem vergangenen Urlaub in Travemünde die Fischkombüse für mich entdeckt (Vorderreihe 12). Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei beiden Restaurants fast unschlagbar. Und selbst ich Fischmuffel beziehungsweise Grätenhasserin esse dort freiwillig Fisch. Gute Nachrichten für Fischhasser: In der Fischbratküche gibt’s unfassbar leckere Schnitzel und in der Fischkombüse munden Currywurst mit Pommes (und das heißt schon was, wenn mir Currywurst außerhalb des Ruhrgebiets schmeckt …).

Travemünde: Marzipantorte genießen

Apropos Essen: Auch Menschen mit süßem Zahn sind in Lübeck goldrichtig. Denn wie du vielleicht weißt, wird die Hansestadt auch Marzipanstadt genannt. Du darfst die Stadt also nicht verlassen, ohne ein Stück der wunderbaren Marzipantorte probiert zu haben. Das geht zum Beispiel ganz klassisch im Niederegger-Café (zum Beispiel in der Vorderreihe 56) oder aber in einer der vielen anderen Bäckereien, denn die meisten Backstuben in Lübeck haben Marzipantorte im Standardsortiment.

Warst du mal in Travemünde? Wie hat es dir gefallen? Hast du einen speziellen Travemünde-Tipp oder ein Lieblingsrestaurant oder ein Café, das du immer gerne besuchst?

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2 Kommentare zu “Nicht verpassen: 5 Dinge in Travemünde, die du getan haben solltest

  1. Tobias

    Moin,

    Travemünde ist gerade dann besonders schön, wenn die Touristen noch nicht da sind. Flanieren und am Strand entspannen gehören für mich zum Muss.

    Beste Grüße von der Nordsee

    Tobias

  2. Christine Autor des Beitrags

    Hallo Tobias,

    das stimmt! Ich mag es auch immer sehr, Orte dann anzuschauen und zu erleben, wenn eben noch nicht so viele Touristen da sind.

    Liebe Grüße aus dem Ruhrpott
    Christine

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